Das Beispiel V.E.M., Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie, zeigt eindrucksvoll die Bedeutung der Polytechnischen Schulen. Die Elektro- und Metallindustrie, mit ihren über hundert Unternehmen, ist in den letzen zwei Jahrzehnten zur führenden Industriebranche Vorarlbergs gewachsen.

Im selben Zeitraum hat sich der Anteil der Lehrlinge und LehrabsolventInnen vervielfacht. Sie stellen heute mehr als 50 Prozent der MitarbeiterInnen. Fast alle von ihnen haben den Bildungsweg Hauptschule/PTS beschritten und sind heute als betriebliche ExpertInnen, im betrieblichen Management und anderen Bereichen erfolgreich tätig. Ohne sie wäre industrielle Produktion in unserem Land nicht möglich.

Im Namen der V.E.M. danke ich den LehrerInnen der Polytechnischen Schulen für ihre ausgezeichnete Arbeit.

DI Johannes Collini, Vorsitzender des
Arbeitgeberkomitees der V.E.M.
 
Die Zeit in der Polytechnischen Schule war in jeder Hinsicht eine Bereicherung. Die Praktiken und Schnuppertage in den Firmen geben mir nicht nur Antworten auf noch offenen Fragen bezüglich Berufsbild, sondern auch Einblicke ins tägliche Arbeitsleben. Das Jahr in der Polytechnischen Schule war genau der richtige Zeitraum um klare Berufsvorstellungen zu bilden.

Thomas Wunderlich, ORF-Radiomoderator
 



Nach der Polytechnischen Schule absolvierten wir die Lehre als Friseurin und Perückenmacherin. Seit einem Jahr führen wir unser eigenes Friseurgeschäft in Feldkirch und seit neuem eine Filiale in Bludenz. Das Jahr in der Polytechnischen Schule, vor allem die berufspraktischen Tage, hat unsere Berufswahl bestärkt.

Corinna Stark und Sabine Matt,
Geschäftsführerinnen X-tream Feldkirch und Bludenz
 
Mir war schon in der Hauptschule bewusst, dass ich einen handwerklichen Beruf erlernen möchte. Die PTS hat mir dafür die besten Voraussetzungen geboten. Die Schnuppertage gaben mir einen Einblick in die Berufswelt und dem Engagement eines Lehrers hatte ich die Lehre als Werkzeugmacher bei einem renommierten Unternehmen zu verdanken.

Nach meiner zweijährigen Tätigkeit als Facharbeiter habe ich mich für eine schulische Weiterbildung entschieden. Ich habe die HTL-Matura gemacht und anschließend das Technik-Studium an der Fachhochschule absolviert. Heute bin ich bei einem internationalen Konzern im Produkt-Engineering tätig.

Michael Radl, Ingenieur-FH, Abteilung Forschung und Entwicklung bei der Hilti AG, Liechtenstein
 
Die Polytechnische Schule war für meine anschließende Lehre zur Bürokauffrau bei der Vorarlberger Illwerke AG eine ideale Basis. Im Laufe dieses Schuljahres wurde ich im kaufmännischen Fachbereich gut auf meinen zukünftigen Fachbereich vorbereitet. In der PTS erhielt ich auch umfassende Informationen über die Lehrlingsausbildung sowie den Ausbildungsbetrieb.

Beate Nickl, Bürokauffrau bei der Vorarlberger Illwerke AG
 
Mit 15 Jahren die eigene berufliche Zukunft bestimmen? Eine schwierige Entscheidung. Es ist schön, dies selber zu entscheiden. Um dies zu erreichen, hilft eine breite Basis an Bildung. Interesse und Wille setzen kaum Grenzen, das zu tun, was man gut kann.

Der Beruf soll Spaß machen und neue Herausforderungen sollen Freude bereiten. Eine praktische und gute Ausbildung, wie ich sie in der Polytechnischen Schule erhalten haben , hilft in der Zukunft – beim ständigen Lernen.

Harald Bitschnau, Geschäftsführer Bitschnau GmbH, Systemlösungen, Nenzing
 
Der Besuch in der Polytechnischen Schule war für mich eine große Orientierungshilfe für meine spätere Berufswahl als Kindergartenpädagogin. Das Kennenlernen und Schnuppern in verschiedenste Berufe in technischen, kaufmännische, kreativen und sozialen Bereichen ist bei der Entscheidungsfindung von großem Vorteil.

Die gute und engagierte Begleitung durch die Lehrpersonen ist hervorragend. Wenn man das Angebot nützt, stehen alle Möglichkeiten für die weiter Berufslaufbahn offen – egal ob Lehre oder Schule. Ich möchte das Jahr an der Polytechnischen Schule nicht missen.

Beate Seeburger, Sonderkindergartenpädagogin
 
Für meine berufliche Laufbahn hatte die Polytechnische Schule eine sehr große Bedeutung. Ganz wichtig waren für mich die Schnuppertage. Die Unterstützung und die große Hilfe durch die LehrerInnen haben meinen Werdegang sehr positiv beeinflusst und mir manche Entscheidung erleichtert.

Ivo Bertsch, Geschäftsführer Berggasthof Uga-Alp, Damüls
 
Die Polytechnische Schule war für mich eine entscheidende Phase in meiner Karriere. Die Frage, mit welcher Lehre ich ins Berufsleben eintrete, stand im Zentrum, denn ich wusste absolut nicht, was ich werden wollte. Mit meiner damaligen Schülerberaterin konnte ich intensive Gespräche über meine berufliche Zukunft führen.

Die Schnupperlehre gab mir die Möglichkeit, mich in verschiedenen Berufen wie zum Beispiel als Werkzeugmechaniker oder Fruchtsafttechniker zu versuchen. Schließlich aber habe ich mich bei der Volksbank um eine Lehre als Bürokaufmann beworben, da es mir dort am besten gefallen hat.

Stephan Kaar, Direktor der Volksbank Rankweil