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Da ich so etwas wie ein "Nesthocker" war,
hatte die Hauptschule für mich schon aufgrund der Nähe zu meinem Elternhaus Priorität.
Abgesehen davon wusste ich, dass mir die Hauptschule alle beruflichen Wege öffnen kann. Nach Abschluss
der Hauptschule besuchte ich die damals neu eröffnete Handelsschule in Bludenz, wo ich einen Lehrer
fand, der meinen Berufswunsch, „zur Zeitung zu gehen“ sehr ernst nahm und mir die Türe
zu den Medien öffnete. Ich freue mich, dass auch meine Tochter ihren Bildungsweg über die
Hauptschule geht. Marlies Mohr, VN |
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Als Montafonerin war es für mich eigentlich logisch,
eine Schule in meiner Nähe zu besuchen. Die Warnungen, dass der Übertritt in eine höhere
Schule nicht so einfach wäre, erwiesen sich als unsinnig. Ich entschied mich nach der Hauptschule
für die Handelsakademie Bludenz und dann für ein Studium. Meine Hauptschulerinnerungen bringen
mich zum Schmunzeln. Da denke ich an Übungen mit der elektrischen Schreibmaschine, bei denen wir
im Takt zu einer Musik schreiben mussten. Oder an manch turbulente Kochstunde – wir lernten nicht
nur etwas, sondern hatten auch Spaß. Martina Köberle, ORF |
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Ich war Zeit meines Lebens mehr der Praktiker als Theoretiker.
Auf Anraten meiner Eltern besuchte ich die Hauptschule in Lustenau, die mir neben dem notwendigen Grundwissen
in den Hauptfächern damals vor allem auch die Freude an handwerklichen Tätigkeiten und Darstellender
Geometrie vermittelte. Aufbauend auf diese Kenntnisse absolvierte ich eine Lehre als Werkzeugmacher
und konnte die Berufsschule mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen. Das in der Hauptschulzeit
erworbene Grundwissen war mir in den letzten 25 Jahren bei meinen vielen Aus- und Fortbildungsaktivitäten
stets eine verlässliche Basis. Roland Gozzi, Rotes Kreuz Vorarlberg |
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Wolford sucht keinen grauen Mäuse, sondern innovative
und "bunte" junge Menschen. Das Vorarlberger Hauptschulkonzept trägt zu dieser "Farbigkeit"
maßgeblich bei. Die Qualität der Ausbildung an der Hauptschule ist für uns von großer
Bedeutung. Schon seit vielen Jahren arbeiten wir daher mit Hauptschulen zusammen, die uns im Rahmen
der Berufsorientierung die Chance geben, unsere Lehrberufe zu präsentieren. So besuchen uns jährlich
ca. 500 Schüler, die wir für eine Lehre begeistern. Ausbildung auf höchstem Niveau! Vom gut ausgebildeten Hauptschüler zum Lehrling, vom Lehrling zum Ausbilder, zum Spezialisten oder zur Führungskraft – bei Wolford nicht die Ausnahme sondern die Regel. Ing. Josef Metzler, stv. Vorstandsvorsitzender der Wolford AG |
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Früher konnte man 8 Jahre Volksschule oder nach
der 4. Klasse die Hauptschule besuchen. Für meine Eltern war es kein Thema, mich dorthin zu schicken.
Die Hauptschule war für mich ein wichtiger Baustein für mein weiteres Leben. Es wurde uns
nicht nur Auswendiglernen, sondern auch den Hausverstand zu nutzen, gelehrt, um dann mit beiden Füßen
im Leben zu stehen. Dank sehr guter Lehrer konnte ich nachher die landauf-landab bekannte Handelsschule
in Lustenau besuchen und absolvieren. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine Mitschülerin der
Hauptschule treffe und meistens haben wir sehr viel von damals zu erzählen. Wilma Fink, Gasthof Krönele GesmbH. & Co.KG |
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Wenn ich an meine Hauptschulzeit denke, fallen mir als
erstes natürlich meine Lehrerinnen und Lehrer ein. Während der Schulzeit dachte ich, mein
Klassenvorstand wäre streng. Heute weiß ich, das es nicht Strenge war, sondern Konsequenz
und ich dieser sehr viel zu verdanken habe. Meine Mitschüler und ich hatten klare Leitlinien und
Anforderungen. Gleichzeitig waren unsere Lehrer immer für uns da und für dieses Vorbild bin
ich heute noch dankbar. Daniel Devigili, Karateweltmeister und Kommandant des Heeres-Leistungssportzentrum Dornbirn |
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Als junger Mensch war für mich die Hauptschulzeit
eine wichtige Phase der Orientierung, ohne mich schon auf eine bestimmte Richtung der beruflichen Entwicklung
festlegen zu müssen. Auch von der absolvierten Lehre vor meinem Eintritt in die HTL habe ich nur
profitiert. Sehr positiv habe ich bei meinen Kindern die Hauptschule mit dem zusätzlichen Anreiz
und Themenschwerpunkt (Musik) erlebt. Diese Herausforderung war eine optimale Vorbereitung für
ihren weiteren schulischen bzw. beruflichen Werdegang. Franz Rein, Initiative Sichere Gemeinden |
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Der Vorteil der Hauptschule liegt für mich darin,
dass sie meistens in der Nähe des Wohnortes ist. So ist für das Kind nicht alles neu: Schule,
Lehrer, Mitschüler – zumindest von den Mitschülern kennt es schon sehr viele. Außerdem
bietet die Hauptschule dem Kind alle Möglichkeiten der späteren Berufswahl von der Lehre
bis zum Besuch einer höheren Schule und schließlich Hochschule. Dabei lässt sie ihm
noch Zeit zum "Kindsein". Kathrin Ludescher, Allsport Moden |